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SEO-Fehler: Wie Sie schlechte Suchmaschinen-Platzierungen vermeiden
Sobald die neue Webpräsenz online gestellt ist, folgt meist die Frage nach einer möglichst hohen Platzierung in den Suchmaschinen bei den bevorzugten Suchbegriffen.
Nicht selten werden zur Erreichung der Ziele unprofessionelle Ratschläge befolgt und schon wird die Seite vom größten Suchmaschinen-Anbieter Google abgestraft und im Ergebnisindex ganz nach hinten verschoben. Dann ist meist guter Rat teuer...
Gerade zum Jahreswechsel hat es wieder viele Internetseiten erwischt. Das nehmen wir zum Anlass, Ihnen einige Todsünden aufzuzählen, die sie tunlichst bei ihrer Website nicht machen sollten.
Google sagt, wo es lang geht
Die Optimierung von Webseiten für eine sehr gute Platzierung bei Suchmaschinen ist ein eigener Themenbereich, genannt SEO (englisch für Search Engine Optimization). Für den durchschnittlichen Seitenbetreiber gibt Google schon viele Antworten auf diese Fragen in seinen Google Webmaster Richtlinien. Damit Abstrafungen seitens der Suchmaschinen vermieden werden, sind vor allem die Hinweise zu den Qualitätsrichtlinien zu beachten:
Keyword – Stuffing:
Die betriebene Website sollte nicht zu stark mit besonders beworbenen Schlüsselwörtern (Keywords) gefüllt worden sein. Das kann bei Google zu Negativpunkten und damit zu einer Abstufung führen. Arbeiten Sie mit maximal 3-5 Keywords pro Seite. Verwenden Sie die für die Seite angegebenen Keywords im Seitentitel, auch mal in einer Überschrift und natürlich im Text selbst. Aber übertreiben Sie es nicht mit der Häufigkeit! Nur dann werden die Inhalte auch von Google ernst genommen.
Link Buying:
Eine Bewertungsgrundlage für Google ist die Anzahl der Websites, die auf eine Seite verlinken. Das nahmen viele zum Anlass, Verlinkungen zu (ver)kaufen oder zu tauschen. Diese Art von Links sind jedoch schnell von Suchmaschinen identifizierbar. Treten in kurzer Zeit viele Links auf ihre Seite auf, dann liegt die Annahme nahe dass es sich um gekaufte Links handelt und eine Abstufung ist fast unumgänglich. Ähnlich verhält es sich auch mit fremdsprachigen Links oder solchen von ausländischen Webseiten auf Ihre Seite.
Spamming:
Aktive Webseiten-Betreiber setzen gerne in Forums-Beiträgen oder Kommentarfunktionen anderer Internetseiten ihre eigene Website als Ergänzungslink. In Maßen ist das auch von Google gewünscht. Übertreibt man es allerdings damit, klassifiziert Google das als Spamming. Die gesetzten Links werden abgestraft, welches dann auch einen negativen Einfluss auf die Bewertung für die Zielseite der Links zur Folge hat.
Cloaking:
Im Internet ist es möglich, den Suchmaschinen-Robotern, die ihre Website nach Inhalten durchsuchen, ganz individuelle Inhalte zur Verfügung zu stellen. Der Website-Besucher sieht also etwas anderes als der Suchmaschinen-Roboter. Der Fachbegriff hierfür ist „Cloaking“. Findet das Google-System so ein Cloaking-System auf ihrer Website, straft es die Seite ab.
Hidden Text:
„Hidden Text“ ist bei den Experten ein heiß diskutiertes Thema. Hierbei handelt es sich um Textinhalte, die sich auf der Website befinden, für den Besucher aber unsichtbar sind, da sie in derselben Farbe wie der Hintergrund dargestellt werden. Wir sind der Meinung, dass diese Praktiken negative Einflüsse bei der Google-Bewertung haben. Andere hingegen behaupten, dass bei getrennten Orten (Dateien) der Style-Informationen (Farben des Hintergrundes und der Texte) und der Seitengestaltung keine Auswirkungen zu befürchten sind. Wir haben bei diesen Praktiken negative Erfahrungen gesammelt und raten davon ab.
Duplicate Content:
Texte sollten auf ihrer Webseite immer möglichst einzigartig sein. Findet Google bei Ihnen einen Text, den es schon auf einer anderen Seite vorgefunden hat, dann wird ihre Seite zu dem Thema nicht mehr als so relevant eingestuft. Schalten Sie später neue eigene Texte zu diesem Themengebiet, leiden diese unter dem doppelten Inhalt der Vorzeit in Form einer schlechteren Platzierung in der Google-Ergebnisliste.
History of Penalties:
Hat Ihre Seite schon einmal gegen die Google Webmaster Richtlinien verstoßen? Google merkt sich das und wird Ihre Seite viel genauer unter die Lupe nehmen als „unbescholtene“ Internetseiten. Gerade in solchen Situationen sollten alle Google Richtlinien genau befolgt werden.
Hacker-Angriffe:
Immer wieder liest man in der Presse, dass Falschmeldungen auf Internetseiten publiziert wurden, weil Hacker den Inhalt geändert haben, z.B. über eine Sicherheitslücke im verwendeten Redaktionssystem. Wird so etwas von den Google-Robotern auf Ihrer Seite identifiziert, wird es als Richtlinienverstoß gewertet und hat eine erheblichen Abstrafung zur Folge.Vermeiden können Sie das durch regelmäßige Updates der Software, die zur Erstellung der Seite eingesetzt wird. Gerade dieser Punkt macht eine regelmäßige Pflege der Redaktionssoftware durch Experten unumgänglich, denn Online-Redakteure können solche Hacker-Angriffe weder frühzeitig erkennen noch bekämpfen. Hier helfen nur Fachleute und eine regelmäßige Aktualisierung des Content-Management-Systems. Denn das Internet vergisst nicht nur sehr langsam bis gar nicht, sondern entwickelt sich auch in einer rasenden Geschwindigkeit von Tag zu Tag weiter. Mit einem Wartungsvertrag kann auch Ihre Software dieses Tempo mithalten.
Generell gilt also:
Wer ehrlichen, eigenen Inhalt auf seinen Webseiten publiziert wird von Google & Co. dafür belohnt. Die obigen Tipps sollen Ihnen helfen zu vermeiden, unbewusst in eine Falle zu tappen. Wenn Sie mehr zur Suchmaschinen-optimierten Textpflege erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Wir helfen Ihnen bei der Überprüfung Ihrer Webseite und geben Ihnen weitere Ratschläge zur suchmaschinenoptimierten Texteingabe mittels TYPO3. Das garantiert Ihnen zwar noch keine Spitzenplätze in allen Suchkatalogen, wir garantieren Ihnen aber, dass Sie ein ganzes Stück weiter nach vorne kommen.

